Der lebensbejahende Berater

Es war einmal ein König, der hatte einen Berater, welcher ihm manchmal durch seinen extremen Optimismus ganz schön auf die Nerven ging. Eines Tages zerkleinerte der König gerade mit einem riesigen Messer eine Kokosnuss, als neben ihm plötzlich geräuschvoll ein Vogel aufflog.

Der König erschrak und hackte sich dabei mit dem Messer den großen Zeh des linken Fußes ab. Der König schrie vor Schmerz auf und humpelte in höchster Erregung zu seinem Berater, um ihm das Unglück zu zeigen. “Das ist wunderbar!”, rief der Berater. “Wie bitte?” fragte der König vollkommen verdutzt. “Na, ich sage, dass dieses Unglück ein Segen ist. Verlasst Euch auf mich, denn es wird sich zeigen, dass dieser Unfall sein Gutes hatte.

Dem König reichte es nun. Er ließ den Berater in einen trockenen Brunnen werfen und entschied, zurück zum Schloss zu gehen. Auf dem Weg dorthin überfiel ihn aber eine Bande von Kopfjägern, die auf der Suche nach einem Menschenopfer für ihren Gott waren. Ein König schien ihnen da genau richtig. Als jedoch der Schamane der Kopfjäger sah, dass dem König ein Zeh fehlte, sprach er: “Nein, dich können wir als Opfer nicht gebrauchen. Unser Gott akzeptiert nur vollständig unversehrte Körper”, und sie ließen den König laufen.Der König war überglücklich. Da fiel ihm plötzlich ein, dass er ja seinem Berater bitter Unrecht getan hatte. Er lief zurück und ließ den Berater aus dem Brunnen holen. “Bitte entschuldige, dass ich dich in den Brunnen werfen ließ”, sagte er und erzählte ihm, was vorgefallen war.

“Kein Grund, Euch zu entschuldigen, Euer Hoheit. Es war ein Segen, dass Ihr mich in diesen Brunnen geworfen habt!” “Aber wie kannst du denn auch darin wieder etwas Gutes sehen?” fragte der König. “Na, wäre ich hier nicht im Brunnen gesessen, hätten die Kopfjäger doch mich als Opfer genommen!”

Quelle: Alan Cohen, Wiedergefunden!

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Unternehmensberater und Bauer – eine Wette

Ein Unternehmensberater trifft einen Bauern. Der Unternehmensberater sagt zum Bauern: “Bauern sind doch alle dumm. Ich beweise es dir. Stell mir jetzt eine Frage, und wenn ich sie beantworten kann, bekomme ich von dir 5 Euro. Kann ich sie aber nicht beantworten, so bekommst du von mir 100 Euro.

Dann stelle ich dir eine Frage, kannst du sie beantworten, erhältst du 10 Euro von mir, kannst du sie nicht beantworten, erhalte ich 5 Euro von dir.”

Der Bauer stimmt zu und überlegt eine Weile. Schließlich sagt er: “Was ist das? Es liegt auf der Wiese, ist braun und ganz flach. Plötzlich steigt es drei Meter hoch in die Luft, wird gelb und zu einem Würfel. Nach fünf Minuten fliegt es drei Meter nach Osten, wird rot und zu einer Kugel. Fünf Minuten später wird es wieder braun und flach und gleitet ganz langsam zur Erde zurück.

“Der Unternehmensberater grübelt und grübelt. 10 Minuten, 15 Minuten, eine halbe Stunde. Er kommt zu keinem Ergebnis. Schließlich greift er am Boden verstört in seine Tasche und holt 100 Euro heraus. “Hier hast du 100 Euro,ich weiß es nicht. Was ist es?”

Der Bauer greift grinsend in seine Tasche, und holt 5 Euro heraus: “Hier hast du 5 Euro – ich weiß es auch nicht.”

RAS Training und Beratung

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Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: „Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“
„Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“ fragte der Junge.

„Der Wolf, den ich füttere“, antwortete der Alte.

Quelle unbekannt, aus dem Englischen übersetzt

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Die Allegorie der Frösche

Es war einmal eine Gruppe von Fröschen, die ein Wettklettern durchführen wollten. Ihr Ziel war es, die Spitze eines hohen Turmes zu erreichen. Viele Zuschauer hatten sich bereits versammelt, um diesen Wettlauf zu sehen und sie anzufeuern. Das Rennen konnte beginnen.

Von den Zuschauern glaubte niemand so recht daran, dass es möglich sei, dass die Frösche diesen hohen Gipfel erreichen könnten. Alles, was man hören konnte, waren Aussprüche wie: „Ach, wie furchtbar anstrengend!!!“ „Die werden sicher nie ankommen!” oder: „Das können sie gar nicht schaffen, der Turm ist viel zu hoch!”

Einer nach dem anderen begannen die Frösche zu resignieren. Außer einem, der kraftvoll weiter kletterte. Die Leute riefen weiter: “Das ist viel zu anstrengend!!! Das kann niemand schaffen!”

Immer mehr Frösche verließ die Kraft und sie gaben auf. Nur der eine Frosch kletterte immer noch weiter. Er wollte einfach nicht aufgeben! Am Ende hatten alle aufgehört, weiter zu klettern, außer diesem einen Frosch, der mit enormem Kraftaufwand als Einziger den Gipfel des Turmes erreichte!
Jetzt wollten die anderen Mitstreiter natürlich wissen, wie er das denn schaffen konnte! Einer von ihnen ging auf ihn zu, um ihn zu fragen, wie er es geschafft hatte, diese enorme Leistung zu bringen und bis ans Ziel zu kommen. Es stellte sich heraus: der Gewinner war taub! …

Was lernen wir daraus? Höre niemals auf Leute, welche die schlechte Angewohnheit haben, negativ und pessimistisch zu sein. Sie stehlen Dir Deine schönsten Wünsche und Hoffnungen, die Du in Deinem Herzen trägst, und die Kraft und Motivation, sie zu erfüllen!

Sei Dir immer der Macht von Gedanken und Worten bewusst. Alles was Du hörst, liest, denkst und sagst, beeinflusst Dich in Deinem Tun! Und es bestimmt Dich, wenn Du es glaubst!

Daher: Sei immer positiv! Und vor allem: Sei einfach taub, wenn jemand Dir sagt, dass Du Deine Träume nicht realisieren kannst!

Denke immer daran: Auch Du kannst und wirst es schaffen! Du brauchst nur so lange weiterzumachen, bis Du Dein Ziel erreicht hast.

Verfasser unbekannt

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Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier

Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere dich an den “Blumentopf und das Bier!”

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen.

Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei.
Sie bejahten dies.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen.

Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei.
Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei.
Die Studenten antworteten einstimmig “ja”.

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
“Nun”, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, “Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens. Wenn in Ihrem Leben alles verloren geht und nur noch diese Golfbälle verbleiben würden, wäre Ihr Leben trotzdem noch erfüllt.”

Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto.
Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.
Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben”, fuhr der Professor fort, “ist weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz für die wichtigen Dinge haben.

Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen.”

Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.”

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren solle.
Der Professor schmunzelte: “Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, immer noch Platz ist für ein oder zwei Bierchen.”

Verfasser unbekannt

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Ein Leben nach der Geburt

Im Bauch einer schwangeren Frau sind drei Embryos. Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.
Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?
Der kleine Gläubige: Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns da erwartet.
Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt es nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?
Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch nicht so genau. Es wird viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.
Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch. Herumlaufen, das geht doch nicht. Und mit dem Mund essen, was für eine seltsame Idee. Es gibt doch nur die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon viel zu kurz ist.
Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders werden.
Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben hier ist nichts als Quälerei. Und dunkel.
Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.
Der kleine Skeptiker: Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist die denn bitte?
Der kleine Gläubige: Na hier, überall, um uns herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.
Der kleine Skeptiker: Quatsch. Von einer Mutter habe ich ja noch nie was gemerkt, also gibt es sie auch nicht.
Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst Du sie singen hören. Oder spüren, wie sie unsere Welt streichelt.
Der kleine Zweifler: Und wenn es also ein Leben nach der Geburt gibt, wird der kleine Skeptiker dann bestraft, weil er nicht daran geglaubt hat?
Der kleine Gläubige: Das weiß ich nicht so genau. Vielleicht kriegt er einen Klaps, damit er die Augen aufmacht und das Leben beginnen kann.

Verfasser unbekannt

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Der Ehrgeizige und sein Gold

Ein sehr geiziger Mann pflegte sein Gold unter einem Baum in seinem Garten zu verstecken. Jede Woche ging er einmal zu dem Baum, grub das Gold aus und betrachtete es stundenlang. Eines Tages aber fand er nur ein leeres Loch. Der Mann heulte vor Kummer so laut, dass die Nachbarn zusammenliefen, um zu sehen, was geschehen war.

Als sie erfuhren, was dem Mann passiert war, fragte einer: „Hast du das Gold denn zu etwas gebraucht?“.
„Nein“, heulte der Geizhals, „ich habe es mir immer nur jede Woche einmal angesehen“.
„Na, dann“, sagte der Nachbar, „wenn du das Gold nicht direkt gebraucht hast, kannst du doch genauso gut jede Woche herkommen und das Loch anschauen und dich an der Erinnerung erfreuen“.

Nach einer Geschichte von: Mello, Anthony de: Gib deiner Seele Zeit, Herder, 1999

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Vom Schmetterling lernen

Ein junger Mönch, Schüler des Franz von Assisi, beobachtete einmal, wie ein Schmetterling aus seiner Puppe kroch und unbeweglich und atemlos darauf wartete, dass seine Flügel in der frischen Luft langsam trockneten. Der Mönch wusste: Der Schmetterling wird erst danach in der Lage sein zu fliegen und seinen Feinden zu entfliehen.
Der junge Mönch sah das und erkannte gleich, wie misslich die Lage dieses schönen Schmetterlings sein musste. Daraufhin begann er, liebevoll und vorsichtig die Flügel des Schmetterlings anzublasen, um deren Trocknen zu beschleunigen.
Nach einer Weile sah er das Ergebnis seines Tuns: Die Flügel waren zwar trocken, aber unnatürlich geknickt und mit Falten übersät – unfähig, einen Schmetterling zu tragen.
Als der Mönch wieder nach Hause kam, weinte er bitterlich und erzählte seinem Lehrmeister davon.
Sein Meister sagte: „Lerne daraus: Die Entwicklung eines anderen Wesens kann man nicht beschleunigen, man kann sie nur abbrechen!”
Und für alle Helfer, Heiler, Therapeuten, Aufsteller, Erzieher, Trainer und Berater, die es auch nicht lassen können:
“Lass Dir aus dem Wasser helfen oder Du wirst ertrinken”, sprach der Affe zum Fisch und setzte ihn vorsichtig auf einen Baum.

Verfasser unbekannt

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Ansprache einer Kerze

Ihr habt mich angezündet und schaut – nachdenklich oder versonnen – in mein Licht. Vielleicht freut ihr euch auch ein bisschen dabei. Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne.
Wenn ich nicht brennen würde, läge ich in einem Karton mit anderen, die auch nicht brennen.
In so einem Karton haben wir überhaupt keinen Sinn. Da liegen wir nur herum. Einen Sinn habe ich nur, wenn ich brenne. Und jetzt brenne ich.
Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bisschen kürzer geworden. Das ist schade, denn ich kann mir ausrechnen, wann ich so kurz bin, dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen sein werde.
Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich bleibe ganz unversehrt im Karton, dann werde ich nicht kürzer, dann geht mir überhaupt nichts ab, aber dann weiß ich auch nicht, was ich eigentlich soll – oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin, dann muss ich aber etwas dafür geben, etwas von mir selber, mich selbst.
Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton zu sein.So ist das auch bei euch Menschen, genauso. Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts, dann geht euch nichts ab – aber dann wisst ihr auch eigentlich nicht so recht, warum ihr hier seid. Dann seid ihr wie Kerzen im Karton.
Oder ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn. Dann freuen sich die Menschen, dass es euch gibt. Dann seid ihr nicht vergebens da.
Aber dafür müsst ihr etwas geben: von euch selbst, von allem, was in euch lebendig ist: von eurer Treue, eurem Lachen, von eurer Traurigkeit, von euren Ängsten, von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist.
Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet. Das ist nur äußerlich. Innen werdet ihr immer heller. Denkt ruhig daran, wenn ihr eine brennende Kerze seht, denn so eine Kerze seid ihr selber.
Ich bin nur eine kleine, einzelne Kerze. Wenn ich alleine brenne, ist mein Licht nicht groß und die Wärme, die ich gebe, ist gering. Ich alleine – das ist nicht viel. Aber mit anderen zusammen ist das Licht groß und die Wärme stark.
Bei euch Menschen ist das genauso. Einzeln, für euch genommen, ist euer Licht nicht gewaltig und die Wärme klein. Aber zusammen mit anderen seid ihr viel. Und Licht ist ansteckend!!! So werdet ihr nicht ärmer, wenn ihr mit eurer Kerze die eines anderen anzündet. Ihr werdet heller.

Verfasser unbekannt

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Nachdenkliches:

Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren würden und dabei auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten, würde dieses Dorf so zusammengestellt werden:

57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord u. Süd)
8 Afrikaner.
52 wären Frauen
48 wären Männer
70 Nicht-Weiße
30 Weiße
70 Nicht-Christen
30 Christen
89 Heterosexuelle
11 Homosexuelle.
6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen, und alle 6 Personen kämen aus den USA.
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 hätte einen PC
1 (nur einer) hätte einen akademischen Abschluss.

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.
Falls Du heute morgen gesünder als kranker aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.
Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
Falls Du in die Kirche gehen kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dachüber dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen, bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt.
Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.
Falls Du diese Nachricht liest, bist Du dreifach gesegnet worden, denn:

1. Jemand hat an Dich gedacht und
2. Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können.
3. Und: Du hast einen PC!

Nachdenkliches aus RAS-Training, 02.2002

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Bedingungslose Liebe – Liebe ohne Bedingungen?

„Ich liebe dich, wie du bist, während du auf der Suche bist nach deiner eigenen besonderen Art, um mit der Welt um dich herum in Beziehung zu treten. Ich ehre deine Entscheidungen, auf welche Weise du deine Lektionen lernen möchtest. …
Ich weiß, dass es wichtig ist, dass du genau der Mensch bist, der du sein möchtest, und nicht der, den ich oder andere erwarten. Es ist mir klar, dass ich nicht weiß, was für dich das Beste ist, obwohl ich vielleicht manchmal meine, es zu wissen. …
Ich lasse dich durch die Welt gehen, ohne deine Handlungen in Gedanken oder Worten zu beurteilen, die Dinge, die du sagst oder tust, betrachte ich nicht als Irrtum oder Fehler. Von meinem (Stand-) Punkt aus sehe ich, dass es vielerlei Möglichkeiten gibt, die verschiedenen Seiten unserer Welt zu betrachten und zu erfahren. …
Jenen, die einen anderen Weg wählen als ich, auf den ich vielleicht nicht meine Kraft und Energie lenken würde, werde ich doch niemals die Liebe verweigern, die Gott in mich gesenkt hat, damit ich sie der ganzen Schöpfung schenke. Wie ich liebe, so werde auch ich geliebt. Was ich säe, das werde ich ernten.
Es könnte sein, dass ich dich tatenlos sehe und dies für wertlos halte, und doch könnte es sein, dass du großen Balsam in die Welt bringst, wie du so dastehst, gesegnet vom Lichte Gottes. Nicht immer kann ich das größere Bild der göttlichen Ordnung sehen.
In Demut beuge ich mich der Erkenntnis, dass das, was ich für mich als das Beste empfinde, nicht auch das Richtige für dich sein muss.
Ich weiß, dass die vielen Rassen, Religionen, Sitten, Nationalitäten und Glaubenssysteme in unserer Welt uns großen Reichtum bescheren und uns aus solcher Vielfalt großen Nutzen und viele Lehren ziehen lassen. Ich weiß, dass wir jeder auf einmalige Weise lernen, wie wir Liebe und Weisheit zu dem großen Ganzen zurückbringen können. Ich weiß, dass, wenn etwas nur auf eine Art getan werden könnte, es hierzu nur eines Menschen bedürfte.
Ich begreife, dass du in Wahrheit mein Bruder, meine Schwester bist, auch wenn du an einem anderen Ort geboren wurdest und an einen anderen Gott glaubst als ich.
Ich verbringe mein Leben in liebendem Dienst und bin dabei, das beste Ich zu sein, das ich sein kann, und ich verstehe die Vollkommenheit göttlicher Wahrheit immer ein bisschen mehr und werde immer glücklicher in der Heiterkeit bedingungsloser Liebe.”

Derzeit unter Esoterikern kursierende Darstellung

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Eltern und Kinder

Respektieren und achten Sie das Wesen Ihres Kindes genauso wie Ihr eigenes Wesen!
Jedes Kind war zunächst einmal wissbegierig und interessiert, kein Kind willversagen!
Versuchen Sie Ihrem Kind zu helfen, anstatt es unter Druck zu setzen.
Nehmen Sie die Herausforderung an, sich in Frage stellen zu lassen.
Denken Sie nicht zu weit voraus, nicht jede Laune wächst sich zum Charakterfehler aus.
Stärken Sie Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl Ihres Kindes!
aus „Was ich wirklich brauche“

Unsere tiefste Angst…
Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich denn eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?
Aber wer bist Du denn, dass Du das nicht sein darfst? Du bist ein Kind Gottes. Dich klein zu verhalten, dient der Welt nicht. Es zeugt nicht von Erleuchtung, wenn Du Dich zurücknimmst, damit sich andere nicht unsicher in Deiner Gegenwart fühlen. Wir wurden geboren, um die Größe Gottes zu leben, die in uns liegt. Sie liegt nicht nur in einigen von uns, sondern in jedem. Indem wir unser Licht leuchten lassen, ermutigen wir andere, dasselbe zu tun. Sobald wir von unserer Angst befreit werden, befreit unsere Gegenwart andere.

Nelson Mandela

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Was ist es?

Es ist Unsinn, sagt die Vernunft,
es ist was es ist, sagt die Liebe,
es ist lächerlich, sagt der Stolz,
es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht,
es ist unmöglich, sagt die Erfahrung,
es ist was es ist, sagt die Liebe.

von Erich Fried

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